Gruselnacht der Jungpfadfinder
In der Abenddämmerung des 03.10.2009 trafen sich 24 wagemutige Juffis aus 4 verschiedenen Stämmen zur Bezirks-Juffi-Gruselnacht im Pfarrheim Huckingen.
Der Abend begann mit einem gemeinsamen Abendessen, allerdings nur für diejenigen, die sich durch Ungeziefer auf den Tischen, Spinnennetze und schaurige Gruselmusik nicht abschrecken ließen. Die Mahlzeit bestand aus vor Blut tropfenden Fleisch-Burgern, abgeschnittenen Wurst-Fingern und Wackelpudding aus Schweineblut.
Nachdem die Juffis gesättigt waren, und sich außerdem einige überwunden hatten auch mal die abgehackten Finger zu probieren, wurden die Gruppen für die Nachtwanderung ausgelost. Leider waren an den Eimern, die Zettel beinhalteten, vorher ein paar Monster vorbeigelaufen, und so mussten die Juffis ihre Zettel aus Eimern voller grüner, schleimiger Monsterkotze ziehen.
Als dies geschehen war, konnte es losgehen. Ort des Erschreckens war das Buchenwäldchen, direkt in der Nähe des Waldfriedhofs. Mit Grablichtern abgesteckt zeigte sich der Weg im sonst stockfinsteren Wald. Dank der Unterstützung vieler Helfer aus dem Bezirk war es möglich, dass Skelette vom Baum fielen und das Unterholz gefährlich knackte. Auch unheimliche Schreie, Blitze und ein vorbeiziehender Chor konnten die Juffis in Angst und Schrecken versetzten, sodass ihnen das Blut in den Adern gefror. Am Ende des Weges wurden die Juffis dann von zwei unverkleideten Leiter-Gesichtern empfangen, bei heißem Kakao konnte man sich hier über die überstandene Nachtwanderung austauschen.
Zurück im Pfarrheim fand die Nacht mit dem Schauen einer lustigen Spuk-DVD auf einem großen Isomatten-Lager einen ruhigen Abschluss.
Bevor die Kinder dann unversehrt wieder in die Hände ihrer Eltern übergeben werden konnten (keiner wurde im Wald gefressen), wurde am nächsten Morgen noch gemeinsam gefrühstückt und aufgeräumt.
Kinder und Leiter waren begeistert und zufrieden. Die Aktion kann somit als voller Erfolg verbucht werden. Es schreit nach einer Wiederholung.






